von den anfängen
bis heute

Die Galerie wurde 1990 von Angelo Falzone unter dem Namen Galerie Halskratz in Mannheim gegründet. Ohne jegliche finanzielle Absicherung, jedoch überzeugt von seinem Gespür für Kunst und Handel und der Richtigkeit seines Tuns, wagte Angelo Falzone den Sprung in die Selbständigkeit. Der ungewöhnliche Name rührte von den damals noch begrenzten Deutschkenntnissen des erst 25 Jahre alten Sizilianers. Er machte aus Halsschmerzen kurzerhand Halskratz und fand den ungewöhnlichen Namen gerade richtig für eine ungewöhnliche Galerie.

Galerie > Geschichte

Die ersten Räumlichkeiten befanden sich in der Augustaanlage 30. Ein Umzug in größere Räume erfolgte allerdings recht bald: die Schwetzinger Straße 91 sollte für die nächsten fünf Jahre die Anschrift der Galerie sein.

In den bewusst unrenoviert belassenen Räumen wurden einige spektakuläre und wichtige Ausstellungen realisiert. Die Mafia-Installation des Künstlers Antonio Riello zeigte Reliquien der bekannten Mafia-Bosse sowie eine stilvolle Tafel mit eigens angefertigtem Porzellan in einem düsteren Ambiente. Augenzwinkernd wählte Angelo Falzone das Thema der Ausstellung, um ein für alle Mal mit wilden Spekulationen über seine sizilianische Herkunft aufzuräumen.

Eine weitere Ausstellung, die die Mannheimer in Staunen versetzte, war die Installation Ein Bordell wird eröffnet. Der Künstler Dominique Larrivaz verwandelte die Galerie in den Chez Larry Club und schaffte mit viel Rotlicht, entsprechendem Mobiliar und Huren aus Papier eine Bordell-Atmosphäre, die echter war als die Realität. Durch mutige und innovative Ausstellungen machte sich die Galerie einen Namen und nahm 1993/94 an den ersten Kunstmessen in Köln und in Frankfurt teil.

Im Jahr 1995 ergab sich dann die Gelegenheit das großzügige Foyer des Bürohauses am Luisenpark, Theodor-Heuss-Anlage 12, als Ausstellungsraum zu übernehmen. Mit dem Umzug in diese stilvollen Räumlichkeiten änderte die Galerie auch ihren Namen: aus der Galerie Halskratz wurde die Galerie Angelo Falzone.

Der Galerie standen nunmehr 1.800 m² Fläche zur Verfügung und damit die Möglichkeit, ungewöhnliche Ausstellungen mit großformatigen Arbeiten zu realisieren.

Im Februar 2001 erfolgte der Umzug der Galerie in das Zentrum der Stadt Mannheim. Inmitten der Quadrate, in M7, 23, setzte die Galerie Ihr Ausstellungsprogramm dreieinhalb weitere Jahre fort.

Der bislang letzte Standortwechsel der Galerie Angelo Falzone vollzog sich im Sommer 2004. In exklusiver Lage, zwischen Neckar und Luisenpark, ist die Galerie nun in einem Privathaus untergebracht.

Insgesamt wurden etwa 130 Ausstellungen in den galerieeigenen Räumen realisiert und durch rund 400 Artikel in der regionalen und überregionalen Presse gewürdigt.